H1 verliert nach schlechter Wurfquote in Bonn

Markus Das Offensiv-Feuerwerk mit 92 Punkten im Heimspiel der Vorwoche gegen BG Hagen konnte die 1. Herren nicht wiederholen. Eine schlechte Wurfquote führte diesmal zu einer Niederlage in Bonn.
Auch wenn die Anreise ins Rheinland nicht optimal verlief, der mit 20 Minuten angekündigte Stau dauerte eine knappe Stunde, und somit das Aufwärmen etwas kürzer ausfallen musste, wollte das Team dies nicht als Ausrede gelten lassen. Der Start in das Spiel hätte jedoch besser verlaufen können und besonders von der Freiwurflinie zeigten sich ungewöhnliche Schwächen. Lediglich 3 von 8 Freiwürfen fanden im ersten Viertel ihr Ziel, und auch wenn die Quote in der zweiten Spielhälfte besser wurde, so sind 59,3 Prozent von der Freiwurflinie einfach nicht gut genug.
Dazu kam, dass Jordan Whelan diesmal nicht so sicher im Abschluss war wie sonst und erneut die Drei-Punkte-Würfe nicht fallen wollten. 2 von 9 versuchten Dreiern in der ersten Halbzeit war schon nicht überragend, bei weiteren 9 Versuchen im zweiten Spielabschnitt landete kein weiterer in der Reuse. Die Quote von 11,1 Prozent ist wie die Freiwurfquote ebenfalls nicht ausreichend, um ein Spiel in der 1. Regionalliga zu gewinnen. Das dritte Viertel musste bereits mit einem großen Rückstand von 33:52 angegangen werden, doch die Spieler der BBG kämpften jetzt. Es wurde aggressiv zum Korb gezogen, und ein ums andere Mal konnten die Herforder nur durch Fouls gestoppt werden. So wurde dieser Abschnitt 16:11 gewonnen.
Etwas mehr Konsequenz bei fünf Teamfouls der Bonner hätte eine größere Aufholjagd ermöglicht und das Spiel in Reichweite gebracht. Aber ohne auch mal einen Treffer von jenseits der 3-Punkte-Linie ist es immer schwer, eine zweistellige Differenz auszugleichen. Das letzte Viertel gestaltete sich deshalb nur ausgeglichen, ein weiteres Herankommen an die Bundesligareserve gelang nicht und diese gewann verdient mit 84:68. Auch wenn es diese Saison schon öfter vorkam, so können Würfe mal nicht fallen, das ist so. Die 19 Ballverluste hingegen vereitelten jegliche Chance, das Spiel trotz der schlechten Trefferquote offen zu halten.
Gegen die Hertener Löwen am kommenden Samstag in der heimischen Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums muss beides besser klappen, weniger Ballverluste und mehr Punkte.

Weiteste Fahrt steht an

 

dean vs dorsten

Diesen Samstag muss die BBG Herford die weiteste Reise in der Liga antreten: Es geht nach drei Stunden Fahrt gegen die Reserve der Telekom Baskets Bonn. Das Hinspiel wurde denkbar unglücklich mit 95:96 nach Verlängerung verloren, diesmal soll das Ende stimmen und möglichst nicht so knapp sein.
Mit einem Sieg mehr und einer Niederlage weniger als die Herforder rangieren die Rheinländer zurzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Die junge, aber sehr talentierte Truppe schnupperte letztes Wochenende an einer Sensation, als sie bis ins letzte Viertel gegen die Aufstiegsfavoriten Schwelm führte. Hinzu kam, dass noch nicht einmal der volle Kader angereist war. Für das kommende Spiel ist aber damit zu rechnen, dass die Bonner komplett sind, da das Kooperationsteam, die Rhöndorf Dragons, ihr erstes Pro B-Play-Down-Spiel erst eine Woche später austragen. Gefährlich sind die Baskets besonders durch ihre unermüdliche Energie und aggressive Art zu verteidigen. Im Angriff versuchen sie schnell zu spielen und treffen ihre Würfe hochprozentig. Wie schon so häufig müssen die Mannen der BBG um Kapitän Karl Gronau voll konzentriert zu Werke gehen, hart in der Defense arbeiten, Ballverluste minimieren und mit Autorität den gegnerischen Korb attackieren.

RUN BBG, auf ein starkes Finish der Saison!

Herren 1 gelingt große Überraschung

 

Phil vs BGHagen

WAHNSINN! Die BBG Herford schlagt den bis dahin Tabellenzweiten aus Hagen mit unglaublichen 92:75. Die Fans waren begeistert und es wurde gefeiert.

Direkt von Beginn an zeigte die Herforder Mannschaft, dass gegen einen der Titelfavoriten an diesem Tag eine Überraschung möglich ist. Mit viel Energie und Aggressivität wurde das Spiel angegangen, vorne wurde sowohl am Korb als auch aus der Ferne gepunktet und hinten keine einfachen Körbe zugelassen. Nach einem kleinen Rückstand kamen aber auch die Spieler der BG Hagen besser in Tritt und gestalteten ein offenes Spiel. Zum Ende des ersten Viertels übernahmen sie die Führung, diese sollte aber nur eine knappe Minute dauern und blieb die einzige des ganzen Spiels. Etwas absetzen konnten sich die Mannen der BBG jedoch erst in den letzten zwei Minuten vor der Halbzeitpause. Die Hagener zeigten ungewöhnlich große Schwächen von der Freiwurflinie und Karl Gronau läutete mit einem 3-Punkte-Treffer einen 11-4 Lauf ein. Der zweite Abschnitt der Begegnung fing somit mit einem Punktestand von 50:43 an. Drei schnelle 3-Punkte-Würfe der Gäste führten noch einmal zum Ausgleich, danach ließ sich Herford aber nicht mehr beirren und hielt die Hagener konsequent bei 5 bis 10 Punkte Abstand.

Fünf Minuten vor der Schlusssirene kam dann der entscheidende Lauf. Bei einem Stand von 73:68 wurde ein weiterer Gang hochgeschaltet und besonders Jordan Whelan trug zu 13 Punkten in Folge bei. Diesen hohen Vorsprung konnte die heimische BBG bis zur letzten Sekunde halten, zauberte sogar noch hier und da einen Dunking und Pass hinterm Rücken heraus und vollendete damit den super Basketballabend.
Grundstein für dieses hervorragende Ergebnis war eine konzentrierte Verteidigungs- und Reboundarbeit sowie hohe Abschlussquoten. Sowohl im 2er- als auch im 3er-Bereich wurden Würfe gut herausgespielt, allein 9 der beeindruckenden 29 Vorlagenpässe gingen auf das Konto von Spielmacher Christoph Steffen. Und auch wenn fünf Herforder Spieler im zweistelligen Bereich punkteten, so waren doch alle Mannschaftsmitglieder maßgeblich am Erfolg beteiligt. Insgesamt war es eine beachtliche Teamleistung, die Freunde vermittelte und Lust auf mehr macht.

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Schwere Aufgabe für die BBG

 

dean vs dorsten Eine schwere Aufgabe steht der 1. Herren der BBG Herford bevor: Am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, geht es in der Sporthalle des heimischen Friedrichs-Gymnasiums gegen den Tabellenzweiten BG Hagen.
Vor einer Woche kam es zum Showdown zwischen dem bis dato besten Team der Liga, der BG Hagen, und dem neuen Spitzenreiter Baskets Schwelm. Die beiden qualitativ hochwertigen Teams, mit jeweils fünf Importspielern besetzt, schenkten sich vor mehr als 2.000 Zuschauern nichts. Die ersten drei Viertel hatte Hagen die Nase knapp vorne, erst im letzten Abschnitt konnte Schwelm seine Überlegenheit am Brett ausnutzen und letztendlich mit 85:76 gewinnen. Das Hinspiel der Herforder in Hagen war ähnlich eng, erst in den letzten drei Spielminuten konnte sich die Heimmannschaft durch zwei schnelle 3-Punkte-Treffer etwas absetzen und am Ende mit 97:87 gewinnen.
Mut für Samstag macht, dass der im ersten Aufeinandertreffen verletzte Guillermo de la Puente diesmal spielen kann. Dafür wird aber der amerikanische Spielmacher Josh Micheaux nicht dabei sein können. Wie bereits berichtet hatte er sich vor vier Wochen das Kreuzband gerissen und wurde letzte Woche erfolgreich operiert. Josh ist auf einem guten Weg der Besserung und wird versuchen, sich das Spiel anzusehen, Reha-Maßnahmen werden aber noch Monate andauern.
Umso mehr brauchen wir die Unterstützung der Fans, damit auch eure Energie das BBG-Team nach vorne treibt.

Heimniederlage im Pokal

Jordan vs Frintrop

Das Viertelfinale des WBV-Pokalspiels der 1. Herren stand eigentlich unter einem guten Stern: Heimrecht, und somit keine lange Anreise an einem Werktag, mit 11 Spielern ein ziemlich kompletter Kader und auf der Gegenseite bei Düsseldorf nur 8 einsetzbare Spieler. Zu viele Fehler in der Verteidigung, sehr hohe Wurfquoten der Gäste und nicht genügende Angriffsoptionen der BBG führten jedoch zu einer Niederlage und dem Ausscheiden aus dem diesjährigen Cup.
Das Spiel begann ausgeglichen, doch in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels konnten sich die Düsseldorfer einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie auch im zweiten Viertel nicht mehr abgaben. Während Jordan Whelan 19 seiner insgesamt starken 29 Zähler in der ersten Halbzeit bei steuerte, fanden auf Seiten der Herforder zu wenige der Distanzwürfe ihr Ziel.
Im zweiten Abschnitt konnte zwar etwas mehr gepunktet werden, die Düsseldorfer konnten aber häufig nur durch Fouls gestoppt werden und hatten ein sicheres Händchen von der Freiwurflinie. So schien es mit einem Rückstand von 9 Punkten in die Halbzeitpause zu gehen, ein etwas glücklicher Wurf mit der Schlusssirene verkürzte jedoch auf 45:52.
Ein durchaus aufholbares Defizit, doch der Vorsprung der Gäste wurde in dritten Viertel größer anstatt kleiner. Lediglich 15 Punkte konnten die Herforder erzielen, die ART Giants hingegen 20. Eine Aufholjagt konnte erst im letzten Viertel gestartet werden, das BBG Team kämpfte sich auf 70:76 heran.

Die Begeisterung der Fans und der zurück gewonnene Siegeswille der Heimmannschaft hätten eine Kehrtwende einleiten können, wenn da nicht zwei super aufgelegte Importe der Gäste gewesen wären. Der Amerikaner Lewis und der Litauer Kleiza (beide mit je 24 Punkten) übernahmen die Regie und sorgten mit 8 schnellen Zählern drei Minuten vor der Schlusssirene für die Vorentscheidung. Auch wenn das Endergebnis mit 81:101 angesichts des Spielverlaufs zu hoch ausfiel, waren die Gäste aus der Landeshauptstadt an diesem Abend einfach eine Klasse besser und ziehen somit verdient in die nächste Runde gegen die WWU Baskets Münster ein. Die BBG kann sich nun 100% auf die verbleibenden Ligaspiele konzentrieren.

Konzentration auf Düsseldorf

Thilo vs Bonn Nachdem in Grevenbroich nichts zu holen war, gilt jetzt die volle Konzentration dem Pokalspiel am Mittwoch gegen ART Giants Düsseldorf.
Frohen Mutes hatte die BBG die lange Reise ins Rheinland angetreten, die Ernüchterung kam jedoch schnell. Nach einem guten Start und einem ausgeglichenen Spielverlauf kam ein Einbruch bereits zum Ende des ersten Viertels. Im Angriff schien nichts mehr zu funktionieren, und die Defense musste nicht nur gegen die „Dickhäuter“, sondern auch gegen die Schiris kämpfen. Mehr als doppelt so viele Fouls wurden in der ersten Halbzeit gegen die Herforder gepfiffen, dies verstörte die Mannen um Kapitän Karl Gronau sowohl in der Verteidigung als auch in der Offensive. Ein Spielrhythmus konnte nicht gefunden werden. Auch Auswechselungen, Auszeiten und taktische Änderungen führten nicht zu den gewünschten Ergebnissen, kontinuierlich bauten die Grevenbroicher ihren Vorsprung aus. Einzig Jordan Whelan stemmte sich gegen den Spielverlauf, attackierte den Korb stark und steuerte 15 seiner insgesamt 29 Punkte im ersten Abschnitt bei. Die Vorentscheidung war jedoch gefallen, mit einem Rückstand von 30:49 musste die zweite Hälfte begonnen werden. Im dritten Viertel stieg das Defizit kurzfristig sogar noch an, Schnellangriffe und das Ziehen in die Zonenmitte ermöglichten aber den Gewinn dieses Abschnittes mit 23:22 Zählern. Letztendlich mussten sich die Herforder mit 69:87 deutlich geschlagen geben, haben aber eine kurzfristige Gelegenheit, es im Pokalspiel gegen Düsseldorf besser zu machen.
Die Kooperation aus ART und Giants Düsseldorf war mit großen Ambitionen in die laufende Saison gestartet, doch die eigenen Erwartungen konnten lange nicht erfüllt werden. Nach einer Niederlagenserie im Winter wurde das alte Trainergespann durch ein neues ersetzt, und es ging ein Ruck durch das Team. Gleich im ersten Spiel wurde einer der Titelfavoriten BG Hagen mit 103:83 abserviert und auch von den nächsten vier Spielen konnten drei gewonnen werden. Das qualitativ hochwertige Team weiß sowohl unterm Korb, als auch aus der Distanz zu überzeugen.
Mit dem Amerikaner Jeremy Lewis, den beiden Litauern Paulius Kleiza und Dainius Zvinklys, Alexander Goolsby und Milan Kolovrat sind gleich fünf Profis im Aufgebot der Rheinländer. Wie im Ligaspiel, das nach Verlängerung mit 91:88 gewonnen werden konnte, müssen die Herforder wieder den Werfern so eng wie möglich auf den Füßen stehen. Voller Einsatz mit einer aggressiven Defense sind die Basis, um auch im Angriff einen Rhythmus zu erlagen und korbgefährlich zu sein. Zahlreiche und lautstarke Unterstützung, diesen Mittwoch um 20:30 in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasium, kann dann die Mannschaft der BBG ins Halbfinale des WBV-Pokal pushen.

Viertelfinale WBV Pokal

 

Phil at Ddorf

Mittwoch  Abend steht das WBV Viertelfinale auf dem Programm. Mit den ART Giants Düsseldorf kommt ein Ligakonkurrent in die BBG Arena. Das zuerst für den 12.02. angesetzte Spiel wurde damals kurzfristig auf Wunsch unserer Gäste verlegt.

In der Saison gab es bisher erst ein Aufeinandertreffen, am letzten Spieltag der Hinrunde konnte sich die BBG nach verlängerung mit 91:88 in Düsselsdorf durchsetzen. Insbesondere Guillermo de la Puente konnte in dem Spiel mit 30 Punkten und 27 Rebounds glänzen. Der möchte natürlich gerne wieder an diese Galavorstellung anknüpfen, doch werden die Landeshauptstädter sicher ein wachsames Auge auf ihn werfen.
Auf Seiten der Düsseldorf zeigte damals Point Guard Jeremy Lewis mit 31 Punkten und 9 Assists eine überragende Leistung. Dessen Wirkungskreise einzuschränken wird ein wesentlicher Faktor in diesem Spiel sein. Dazu gilt es ebenfalls, den immer besser in Schwung gekommenen Scharfschützen Paulius Kleiza nicht heißlaufen zu lassen. Zudem gibt es auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen BBG Akteuer Dainius Zvinklys.

Der Sieger dieser Partie muss im Halbfinale dann bei den WWU Baskets in Münster antreten.

 

Das nächste Ligaspiel bestreitet das Team am 04.03. zuhause gegen den Tabellenzweiten BG Hagen. Hochball ist um 19:30 Uhr in der BBG Arena.

Die Elephants warten

 

Breaking Board Nach gefühlten sechs Heimspielen in Folge steht wieder einmal ein Auswärtsspiel für die 1. Herren der BBG an. Am Samstag geht es ins weit entfernte Grevenbroich. Auch in der Tabelle sind die NEW' Elephants mit 14 Siegen und 6 Niederlagen nur vier Punkte hinter den beiden Erstplatzierten und somit nicht in direkter Sichtweite der BBG. Die Herforder Mannschaft ist trotzdem guter Dinge und will auch in der Ferne alles geben.
Das Hinspiel war wegen einer zu Bruch gegangenen Korbanlage erst abgebrochen und dann neu angesetzt worden: Dies führte dazu, dass der so wichtige BBG-Spieler de la Puente nicht eingesetzt werden konnte. Guillermo musste mit Knieproblemen zu diesem Zeitpunkt mehrere Spiele pausieren, was besonders gegen die Elephants schmerzhaft war und zu einer knappen Niederlage führte. Nun sind die Karten jedoch neu gemischt. Während sich die BBG verletzungsbedingt gezwungen sah nachzuverpflichten, wurde in Grevenbroich der Amerikaner gewechselt, ein Deutscher getauscht und der Brite Jasper Chiwuzie in die Heimat zurück geschickt.
Statistisch gesehen ähneln sich beide Teams, beide haben starke Quoten im Bereich um den Korb und nicht ganz so gute aus der Ferne. Auch das Reboundverhältnis ist ziemlich ausgeglichen, aber die erfahrenen Grevenbroicher verlieren weniger Bälle, sie haben die niedrigste Turnoverzahl der gesamten Liga. Dieser kleine Vorteil kann jedoch mit Einsatz wettgemacht werden und zu einem spannenden Spiel mit offenem Ausgang führen.

Individuelle Klasse besiegt die BBG

Jordan vs ibb Die heimische Siegesserie hat leider nicht gehalten, stattdessen konnte der TV Ibbenbüren sein 7. Sieg in Folge feiern. Die Leistung der Herforder gegen das Team der Rückrunde war jedoch, wie in den vergangenen Spielen auch, sehr gut. Die andauernde Zwei-Mann- Show vom Amerikaner Hortman (31 Punkte) und dem Briten Kakad (34 Punkte) konnte jedoch auch die BBG nicht verhindern und musste sich am Ende mit 84:93 geschlagen geben.
Bereits im ersten Viertel fing die Show an, Kakad traf 5 seiner 6 Drei-Punkte-Würfe und führte die Gäste mit 16 von insgesamt 29 Punkten an. Die BBG tat sich etwas schwer zu Beginn, defensiv wurde gut gearbeitet, aber die erfolgreichen 3-Punkte-Würfe der Ibbenbürener fanden trotzdem ihr Ziel. Im Angriff schien es etwas verkrampft, der Rhythmus fehlte und es konnten lediglich 16 Zähler verbucht werden. Im zweiten Abschnitt drehe sich dann das Blatt, die von der Bank kommenden Watkins Williams, Philipp Humke und Thilo Herr gaben wichtige Impulse und Schritt für Schritt konnte der Rückstand aufgeholt werden. Die beste Phase des Spiels wurde durch einen krachenden Dunking vom Center Philipp Humke eingeleitet und sorgte sogar dafür, dass die BBG mit 4 Punkten in Führung ging. Der Lauf von 6-0 bescherte den Spielstand von 47:43.

Lange währte dieser Vorsprung jedoch nicht, kurz vor der Halbzeitpause hatten wieder einmal Kakad und Hortman die richtige Antwort parat und glichen aus. Zwei Chancen mit einer Führung den Rest des Spiels zu beginnen konnten die Herforder leider nicht nutzen, sodass es beim 49:50 blieb. Das Viertel wurde aber mit einer super Leistung von 33:21 gewonnen.

Der dritte Teil des Spiels gestaltete sich als offener Schlagabtausch, mit Punkten auf beiden Seiten. Die Nase vorn behielt dabei Ibbenbüren mit einem hauchdünnen Vorsprung von zwei Zählern (69:71). Zu Beginn des letzten Viertels hatten die Gäste mehr Erfolg im Abschluss, besonders der Amerikaner konnte ein ums andere Mal in Korbnähe punkten. Auch die Herforder hatten ihre Chancen, jedoch gab es zu viele Würfe von der Dreier-Linie und auch Korbleger, die zwar in die Reuse schauten, dann aber wieder raussprangen. So scheiterten alle Versuche der BBG nochmal heranzukommen, Ibbenbüren konnte sich etwas absetzen und letztendlich den Sieg einfahren.
Die Kulisse war jedoch großartig, die Herforder Fans würdigten die kämpferische Einstellung ihres Teams mit viel Applaus, sowohl während als auch nach dem Spiel. Genau dieselbe zahlreiche und lautstarke Unterstützung wünscht sich das Team auch im Viertelfinale des WBV-Pokals am Mittwoch, dem 22.02., um 20:30 Uhr.

"Mannschaft der Stunde" in Herford

 

Jan at Ibb An diesem Samstag kommt die „Mannschaft der Stunde“ in der 1. Regionalliga in die BBG-Arena. Das Team des TV Ibbenbüren hat die letzten 6 Spiele gewonnen, dabei Titelaspiranten wie Schelm und Münster besiegt, und sich so aus dem Tabellenkeller ins Mittelfeld gebracht. Nach einem Tausch auf der Trainerbank kam im Januar die Nachverpflichtung von dem ehemaligen Schalker Rishi Kakad hinzu. Und dieser ist eingeschlagen wie ein Komet. Nach 43 Punkten gegen Münster folgten 39 letztes Wochenende bei Sieg gegen Schwelm, im Schnitt steuert Kakad für den TVI zurzeit knappe 31 Zähler pro Spiel bei. In Kombination mit dem starken US-Spieler Chris Hortman (knapp 25 Punkte, 10 Rebounds und 5 Assists) ist dies ein schlagkräftiges Duo, welches sowohl aus der Ferne (48 und 42%) als auch am Korb (53%) sowie von der Freiwurflinie (93 und 76%) hochprozentig trifft. Besonders die Guards der BBG werden somit vor eine schwere Herausforderung stellt. Nur gut, dass die kleineren Herforder Spieler im Gegensatz zu den Großen alle fit sind. Denn während Philipp Humke am Mittwoch wieder langsam ins Training einstieg, fiel Guillermo de la Puente mit Fieber aus.

Abgesehen vom Gesundheitszustand ist jedoch auch die Herforder Mannschaft im Aufschwung und will am kommenden Wochenende den dritten Sieg in Serie einfahren. Mehr denn je müssen dazu alle Kräfte mobilisiert werden und die großartige Unterstützung der Fans ist dabei wie immer sehr willkommen.

P.S. Das für Sonntag angesetzte Pokalspiel gegen die ART Giants aus Düsseldorf ist auf Mittwoch, den 22.02., 20:30 Uhr, verschoben worden.

 

 

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