Rumpfteam zeigt starke Leistung

 

mark vs salzkotten

Trotz des bereits vor Spielbeginn feststehenden Ausfalls von Regisseur Josh Micheaux und des nach 2 Minuten verletzungsbedingten Ausscheidens von Philip Humke konnte sich die BBG in einem dramatischen und punktereichen Spiel gegen den OWL-Rivalen Salzkotten durchsetzen und für die Hinspielniederlage revanchieren.

Das Team startete furios in die Partie, als Jan Behrens und Karl Gronau gleich mit ihren ersten Dreiererfolgen die BBG in Führung warfen. Angetrieben von ihrem US-Import Bryce Leavitt kamen die Gäste zurück ins Spiel und konnten sogar zwischenzeitlich in Führung gehen. Aber das BBG-Teamspiel war an diesem Tag deutlich besser als in den letzten Partien, so dass die Hausherren ihrerseits konterten und sich einen kleinen Vorsprung erkämpften.

Als man mit einem 85:74 ins Schlussviertel ging und nach 34 Minuten Mark Berlic in einem begeisternden BBG-Lauf einen Dreier zum 96:83 versenkte, schien das Spiel für die Zuschauer entschieden. Doch leider knickte knapp 2 Minuten später der bis dahin stark spielende Slowene um und konnte nicht mehr eingesetzt werden. 

Die hieraus resultierte kurze Verunsicherung nutzten die erfahrenden Sälzer, um sich auf 103:105 heranzuarbeiten.  In dieser Phase zeigten sich die BBG’ler von der Freiwurflinie nicht in gewohnter Stärke.

Dass ihr Team besondere Unterstützung brauchte, spürten auch die Fans, die teilweise mit „standing ovations“ die Heimmannschaft furios anfeuerten. So überstand die BBG die kleine Schwächeperiode und konnte einen fantastischen Sieg feiern.

BBG: Williams 15, Steffen 6, Gronau 3, Herr 6, de la Puente 33, Humke, Berlic 17, Whelan 14, Behrens 15, Thomas.

Keine erneute Überraschung

 

Phil vs Schwelm Auch wenn eine Überraschung leider nicht wiederholt werden konnte, es war ein gutes Spiel der BBG gegen den Titelfavoriten EN Baskets Schwelm. Verdient setzten sich die Schwelmer am Ende recht deutlich mit 84:68 durch, der Spielverlauf war jedoch wesentlich spannender und das Ergebnis hätte anders aussehen können.
Mit unglaublich hoher Intensität begannen die Hausherren aus Herford das Spiel, besonders die Verteidigung war hervorragend, aber auch der Angriff funktionierte. So stand es nach einer Minute 5:0 für die BBG und in den nächsten 60 Sekunden wurde dieser Vorsprung sogar noch auf 10:2 ausgebaut. Nach einer frühen Auszeit der Gäste kamen diese nun besser ins Spiel, die BBG behielt aber erst mal die Nase vorn, bis zu viele gute Chancen liegen gelassen wurden. Somit startete das zweite Viertel mit einem ausgeglichen Punktestand von 15:15 und einem erneut guten Auftritt der 1. Herren der BBG. Nach schön heraus gespielten Zählern am Brett sowie von der Dreier-Linie, führte Herford zunächst 22:19 und nach drei Minuten 25:21. Erst nach einer Schrecksekunde und der darauffolgenden Auswechselung vom BBG-Spielmacher Josh Micheaux, er verstauchte sich leicht das Knie, kam der Angriff etwas ins Stocken und die Schwelmer nutzten dies zur Übernahme der Führung. Auch nachdem der Herforder Physiotherapeut Julian Meier den ausgewechselten Josh wieder für den Spielbetrieb frei gab, konnte das Momentum den Schwelmern nicht abgenommen werden, sodass sie ihren Vorsprung zur Halbzeit auf 13 Punkte (47:34) ausbauen konnten. Viel schlimmer war jedoch, dass sich Micheaux in den letzten Sekunden des zweiten Viertels erneut am Knie verletzte und diesmal heftig. Er konnte in der zweiten Spielhälfte nicht mehr auf das Feld, sondern musste sein Knie hochlagern und kühlen.
Diesen großen Verlust konnte das Herforder Team nicht gänzlich kompensieren, es zeigte jedoch Herz und Kampfgeist. Zum Ende des dritten Viertels konnte die BBG, nun unter der Führung von Christoph Steffen und Guillermo de la Puente, einen 9:0-Lauf hinlegen und kam nochmals bis auf 9 Punkte an die Baskets heran. Das Publikum sowie der Trainer waren begeistert von diesem Einsatz und zollten dieser Leistung während und nach dem Spiel großen Respekt. Ohne die Verletzung vom etatmäßigen Aufbauspieler Josh Micheaux, wäre gegen den Pro B-Absteiger und Titelanwärter mehr drin gewesen. Sein Gesundheitszustand wird in den nächsten Tagen anhand eines MRT weiter analysiert aber schon jetzt ist leider abzusehen, dass ein längerer Ausfall wahrscheinlich ist. Das Team und der Verein wünscht ihm auch auf diesem Weg eine schnelle und vor allem gute Genesung.

Schwere Aufgabe gegen Schwelm

 

Imports Schwere Aufgabe am kommenden Samstag: Die EN Baskets Schwelm sind in der Friedrichs-Arena zu Gast. Nach der überraschenden Heimniederlage der Schwelmer am 4. Spieltag gegen die BBG Herford und weiteren Pleiten gegen BG Dorsten und BG Hagen, war der Pro B-Absteiger und Titelaspirant etwas ins Wanken geraten. Einige Veränderungen wurden im Kader vorgenommen, der Amerikaner gewechselt, ein Deutsch-Amerikaner kurz geholt, dann aber über Weihnachten durch den ligabekannten Konrad Toda ersetzt. Abgesehen davon fingen sich die Baskets gut und haben seit knapp drei Monaten nun nicht mehr verloren. Ein großer Erfolg und wichtiger Schritt Richtung direktem Wiederaufstieg gelang in Münster, 90:81 konnte dieses Top-Duell gewonnen werden. Beide Teams haben einen tiefen Kader mit viel Qualität, der Unterschied liegt in der Dauer des Zusammenseins der Mannschaften und den Etats der Vereine. Während Münster nur vereinzelt das Team verstärkt hat, wurden bei Schwelm mehr als die Hälfte neue Spieler geholt. Die Westfalen nahmen seit Saisonbeginn keine Veränderungen vor, die Baskets sahen sich dazu gezwungen und konnten sich das auch ohne Probleme finanziell leisten. Der Etat der Schwelmer Baskets ist locker drei oder mehr Mal so groß wie der der BBG Herford.
Aber die Herforder wollen kämpfen und auch auf diese Weise die Niederlage gegen Bielefeld vergessen machen. Alle Reserven müssen mobilisiert werden, um mit der Qualität und dem Siegeswillen der Schwelmer mithalten zu können. Dazu braucht es auch der Unterstützung möglichst vieler Fans, nur dann kann eventuell noch mal eine Überraschung herbeigeführt werden.

Enttäuschendes Spiel

 

Guillerm bei TSVE

Große Enttäuschung nach der 81:91-Niederlage gegen den Tabellenletzten TSVE Bielefeld. Was als Fortsetzung des Neujahrsaufschwungs geplant war, entpuppte sich leider als Reinfall. Vor einigen heimischen Fans, die den kurzen Trip in die Nachbarstadt unternommen hatten, kam die 1.Herren der BBG nie richtig in Tritt. Defensiv konnten 1-gegen-1-Duelle nicht gewonnen werden, und die Teamverteidigung, besonders gegen das Pick & Roll-Spiel des Gegners, funktionierte auch nicht gut. Es schien, als wollten es die Herforder Spieler zu sehr. Zu sehr den Ball stehlen, was in Folge den Bielefeldern einfache Penetration zum Korb ermöglichte. Zu sehr den Fastbreak laufen, ohne vorher den Rebound geholt zu haben. Zu sehr Punkte forcieren, wobei die Abschlüsse zu schwierig waren oder Pässe unnötigerweise im Aus landeten. Dazu kam, dass viele freie Bälle in die Hände der Bielefelder gelangten.

In der ersten Halbzeit konnten beide Teams viele Punkte auflegen, denn besonders mit der Verteidigung in Korbnähe hatte die BBG ihre Schwierigkeiten. Dazu kamen frühe Foulprobleme der drei großen Spieler Humke, de la Puente und Berlic, was zu einer kleineren Aufstellung auf dem Feld führte. So plätscherte das erste sowie das zweite Viertel dahin, keines der beiden Teams konnte sich auf mehr als 4 Punkte absetzen. Gefühlt stand es zur Pause deshalb Null zu Null, wobei die BBG einen hauchdünnen Vorsprung von 46:44 hatte.

Dieser kleine Vorteil wurde zu Beginn der zweite Spielhälfte jedoch schnell umgekehrt. Gezwungen durch die Tatsache, dass alle großen BBG Akteure bereits drei Fouls hatten, wurde mit einer Zonenverteidigung angefangen. Dieser Ansatz trug nur teilweise Früchte, denn weitere Foulprobleme entstanden. Die Gastgeber punkteten nun aus der Distanz sowie am Korb. Nach der Aufgabe der Zone konnten die Herforder schnell wieder ausgleichen, ein Absetzen war aber leider nicht möglich. In das letzte Viertel ging es somit mit einem ausgeglichenen Punktestand von 68:68. Dann folgte jedoch ein 8:0-Lauf der Bielefelder, erst nach 3 Minuten des letzten Abschnitts konnte die BBG per Freiwürfe punkten und diese zwei Zähler wurden mit weiteren vier Punkten prompt beantwortet. Bis auf 15 Punkte zog Bielefeld nun davon, 8 Ballverluste der BBG allein in diesem Viertel machten es ihnen leicht. Die Herforder kamen zwar nochmal auf 8 Punkte ran, brachten sich aber um eine größere Chance auf den Erfolg durch die besagten vielen Fehlpässe und eine mangelhafte Wurfauswahl. Somit gewannen an diesem Abend die Dolphins verdient mit 91:81.
Den Ansprüchen entsprach die Leistung der BBG gegen Bielefeld nicht und im Hinblick auf das kommende Spiel gegen die Titelfavoriten Baskets Schwelm muss zur alten Stärke zurückgefunden werden.

Derbytime in Bielefeld

Chris vs TSVE Es ist Derby-Time! Auf geht‘s zu den Dolphins ins benachbarte Bielefeld. Am Samstag um 19:00 Uhr findet das Rückspiel in der Sporthalle der Carl-Severing-Schule statt und die Herforder wollen aus diesem Auswärtstrip mit Hilfe ihrer Fans ein "Heimspiel" daraus machen.
Die 1. Regionalligamannschaft des TSVE verharrt in einer schwierigen Situation, denn auch nach dem Trainerwechsel Ende Oktober - Alexander Osipovitch wurde durch den langjährigen Spieler und Jugendkoordinator Emre Atsür ersetzt - konnte der letzte Tabellenplatz nicht verlassen werden. Lediglich ein Sieg aus 15 Spielen steht auf dem Konto der Bielefelder und nicht nur deshalb wollen die Dolphins gegen uns "alles in die Waagschale werfen und vor eigenem Publikum mit hoher Intensität agieren". Im Abstiegskampf ist nun jede Partie ein Endspiel für unseren Nachbarn. Dazu kommt, dass gleich drei Akteure schon einmal bei der BBG gespielt haben. Neben Olaf Weiss und Robin Richter (verletzt), ist vor kurzem auch Omar Zemhoute dazu gestoßen und hat beispielsweise gegen Salzkotten das Team sehr gut gelenkt, sodass sogar ein Sieg drin war.
Die Hoffnung auf einen Erfolg der Bielefelder will das Team um Josh Micheaux und Guillermo de la Puente jedoch früh ersticken und nimmt den Gegner deshalb sehr ernst. Mit aggressiver Verteidigung, Konzentration im Angriff und unseren Fans als sechster Mann hinter uns wollen die Herforder das Derby erneut für sich entscheiden. Derby-Time, let's go BBG!

Jahresstart geglückt

 

Jordan vs Frintrop Gut fängt das Jahr 2017 an, mit 82:69 ging das Spiel am vergangenen Samstag gegen die Adler Frintrop verdient an die Hausherren der BBG. Vor dem Spiel sorgte überfrierende Nässe mit glatten Straßen für eine verspätete Anreise einiger Spieler und Fans, dazu war der Essener Kader krankheitsbedingt etwas dezimiert. Dass die Adler trotzdem gefährlich sind, wurde kurz innerhalb des Herforder Teams angesprochen und sollte sich bewahrheiten.
Nach schnellen ersten Punkten durch einen schönen Assist von Josh Micheaux auf Guillermo de la Puente, passierte in den ersten 6 Minuten relativ wenig. Beide Teams hatten noch anfängliche Schwierigkeiten im Zusammenspiel und Abschluss, die Herforder fanden dann aber ihren Rhythmus. Ein Dreier von Philipp Humke (insgesamt 3/4 Dreier!) läutete eine gute Phase ein, in die auch die ersten beiden Punkte des Neuzugangs Mark Berlic fielen. Berlic ist ein 1,98 Meter großer Slowene und verstärkt die 1. Herren der BBG sowohl auf der großen Flügelposition sowie als Power Forward,  der auch von außen agieren kann. Das Ergebnis von 19:11 des ersten Viertels entsprach den Vorstellungen der Herforder, die erfahrenen Adler ließen sich aber nicht so leicht abschütteln. Während der sonst so starke Dijon Smith sehr gut verteidigt wurde und insgesamt nur auf 10 Punkte kam, war es besonders Kevin Kern, der aufdrehte. Allein im zweiten Viertel machte er 14 seiner endgültigen Punkteausbeute von 35 Zählern. Zu häufig konnte er an seinem Gegenspieler vorbeiziehen und in Korbnähe abschließen. So konnte Frintrop Schritt für Schritt den Vorsprung der BBG verkürzen und entschied das zweite Viertel für sich. Mit einem ausbaufähigen 38:35 ging es in die Halbzeitpause.

Kurz nach dem Start der zweiten Spielhälfte läutete ein krachender Dunking einen erneuten Lauf der BBG ein. Besonders Ballgewinne ermöglichten viele Schnellangriffe, die zu einfachen Punkten führten. Es sollte das beste Viertel der BBG an diesem Abend werden und resultierte in einem 62:49-Zwischenergebnis, die Herforder Fans waren gut gelaunt. Dieser Vorsprung sollte doch nicht lange weilen, die ersten Minuten des letzten Spielabschnitts gehörten nämlich Frintrop. Ein schneller getroffener Drei-Punkte-Wurf sowie verwandelte Zweitversuche durch Offensivrebounds ließen die Adler nochmals bis auf einen Punkt herankommen. Nach einer Auszeit schwankte das Momentum jedoch wiederum, doch letztendlich konnte das Spiel mit einer Differenz von 13 Punkten routiniert nach Hause gebracht werden. Die Fans feierten den ersten Heimsieg im neuen Jahr und freuen sich genauso wie das Team auf das Derby gegen Bielefeld am kommenden Samstag.

video cameraman     Hier eine kurze Zusammenfassung.

Start ins neue Jahr gegen Essen

 

Markus Nach einer kurzen Pause, in welcher die Spieler die Festtage mit Familie und Freunden verbracht haben, ist es am kommenden Samstag um 19:30 wieder soweit. Die 1. Regionalliga West geht weiter und die Herforder empfangen in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums den Aufsteiger Adler Frintrop. Im Hinspiel gab es einen hohen Sieg mit 87:71, jedoch war zu dem Zeitpunkt der Amerikaner und ehemalige BBGler Dijon Smith noch nicht spielberechtigt. Seitdem er spielt und das mit erfahrenen Spielern bespickte Team seinen Rhythmus gefunden hat, läuft es wesentlich besser. Während Smith gut am Korb arbeitet, sind die Essener besonders aus der Distanz gefährlich und haben sich so nach größeren Rückständen gegen Top-Teams wie Münster und Schwelm noch mal ins Spiel zurück gebracht. Mit einem Sieg weniger (5/9) stehen die Adler direkt unter der BBG (6/8) und wollen weiter ins Mittelfeld vorstoßen. Um dies zu verhindern und selber triumphieren zu können, müssen die Herforder wieder einmal aggressiv verteidigen, den Gegnern auf den Füßen stehen und um jedem Ballbesitz kämpfen. Am besten klappt das, wenn möglichst viele Fans sie dabei unterstützen. Deshalb kommt in die Arena und lasst uns feiern.

Niederlage gegen Titelfavoriten

Jordan at Muenster

Gegen Münster wurde wie bereits im Hinspiel der große Unterschied in der Qualität der Kader deutlich. Die WWU Baskets haben 10 gestandene Spieler im Team, dazu kommen drei gute Talente, von denen zwei aufgestellt waren. Selbst in Bestbesetzung besteht der Kader der Herforder lediglich aus elf Spielern, von denen am letzten Samstag drei nicht spielen konnten - Christoph Steffen hatte sich im Pokalspiel am vergangenen Mittwoch zwei Finger angebrochen, Dean Thomas hatte starke Rückenschmerzen und Andreas Ergert spielte zeitgleich mit der zweiten Herren der BBG. Zu dieser quantitativen Unterlegenheit kam die körperliche, auf fast jeder Position waren die Münsteraner größer und athletischer. Umso höher zu bewerten war der Auftritt in der ersten Halbzeit, beherzt griff das Team um Guillermo de la Puente und Philipp Humke an und punktete besonders in Korbnähe. Die Verteidigung gegen die variablen Münsteraner gestaltete sich schwieriger, zu häufig kamen besonders die Distanzschützen der Gastgeber zu guten Würfen. 7 von 16 Drei-Punkte-Würfe fanden ihr Ziel. Das erste Viertel musste so an die Spieler um den WWU-Kapitän Anselm Hartmann mit 22:26 abgegeben werden, das zweite Viertel konnte mit 23:23 ausgeglichen gestaltet werden, sodass die zweite Hälfte des Spiels mit einem geringen Rückstand von 45:49 begonnen wurde. 

Im dritten Viertel lief es dann leider nicht mehr so gut für die BBG. Münster zog in der Defense an und unserer 1. Herren fiel im Angriff zu wenig ein bzw. es wurden die Systeme nicht konsequent genug gespielt. Lediglich magere 9 Punkte konnten in diesem Viertel eingefahren werden, während bei Münster 27 Zähler zu Buche standen.

Und auch der Appell, den Rückstand von nun 21 Punkten im letzten Abschnitt zu verkürzen sowie die taktischen Anweisungen dazu konnten nicht umgesetzt werden. Das Team der WWU Baskets ließ sich den Schneid nicht mehr abkaufen, sondern steigerte sich noch, um am Ende mit 100:69 zu gewinnen.

Dass Münster mit seiner Qualität eine schwere Aufgabe für die BBG Herford sein würde, war vor dem Spiel klar. Eine derart hohe Niederlage war jedoch etwas enttäuschend und hätte besonders nach einer guten ersten Halbzeit nicht sein müssen. Trotzdem verweilt die 1. Herren der BBG über die kurze Winterpause auf einem guten 9. Platz im angestrebten Mittelfeld, um dann im Januar die vielen Heimspiele mit neuer Kraft erfolgreich anzugehen.
In diesem Sinne wünschen die Herforder Basketballer allen eine frohe Weihnachtszeit, danken für die bisherige Unterstützung und freuen sich auf alte und neue Weggefährten der BBG im neuen Jahr.

1. Herren vor schwerer Auswärtsaufgabe in Münster

TSVE 03 09 16

Die WWU Baskets Münster wollen seit längerer Zeit in die Pro B aufsteigen und haben in dieser Saison wieder gute Karten dafür. Letztes Wochenende hätte ein großer Schritt in die Richtung gemacht werden können, aber der Pro B-Absteiger EN Baskets Schwelm machte den Münsteranern im eigenen Haus einen Strich durch die Rechnung und bezwang sie 90:81. Da jetzt nicht nur diese beiden, sondern auch BG Hagen und BSG Grevenbroich, punktgleich mit 10 Siegen und 3 Niederlagen an der Spitze der 1. Regionalliga West stehen, kämpft jedes dieser Teams noch vehementer um jeden Punkt und somit jeden Sieg. Das erste Rückrundenspiel der BBG Herford am kommenden Samstag bei den WWU Baskets könnte also nicht schwerer sein.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams war am ersten Spieltag dieser Saison eine klare Angelegenheit für die Münsteraner. Mit 61:87 unterlagen die Herforder deutlich, aber seitdem wurden viele Schlachten geschlagen und Erfahrungen gemacht.

Besonders nach dem Erfolg gegen Düsseldorf letztes Wochenende kann die 1. Herren mit Selbstvertrauen ins Münsterland reisen, da die Rheinländer eins der drei Teams waren, welches die WWU Baskets besiegten. Das Münsteraner Team ist jedoch stärker als die ART Giants, mit einer enormen 40 prozentigen 3er-Quote sowie 129 „gestohlenen“ Bällen (Steals) sind sie der Liga-Primus in diesen beiden Kategorien. Gefühlt kann jeder Spieler dieses Gegners werfen, sodass es für die Akteure der BBG wieder gilt, sehr eng zu verteidigen und Würfe so schwer wie möglich zu machen. Um diese große Herausforderung zu meistern, sollten am besten alle Herforder Fans am Samstag um 19:30 in der Münsteraner Unisporthalle sein. In Kombination mit einem Besuch des Weihnachtsmarkts vorher kann das ein schöner Ausflug werden.

Zwei Stunden Fahrt, 2 Stunden Spiel, 2 Stunden Fahrt

Phil at Ddorf Was für ein Spiel im Rheinland! Am Samstagabend nach einer zweistündigen Anreise und einem ebenso langem Spiel, konnten die Jungs der BBG Herford 91:88 nach Verlängerung gewinnen. Die Freude der Mannschaft aber auch der mitgereisten Fans war groß, denn es war ein hart umkämpftes Spiel bei dem die Düsseldorfer meist ein paar Punkte vorne lagen.
Hin und her ging es zwischen den ART Giants und der BBG, bis zur Mitte des zweiten Viertels konnte sich keiner mehr als 3 Punkte absetzen. Besonders der amerikanische Aufbauspieler Lewis bereitete den Herfordern so manche Probleme (31 Punkte), seine Geschwindigkeit war ebenso schwer zu kontrollieren wie seine Distanzwürfe von weit hinter der 6,75 Meter-Marke. Es war jedoch einer, der eher weniger ins Spiel eingebundenen drei Center-Spieler der Gastgeber, der die Rheinländer kurz vor der Halbzeit durch 5 schnelle Zähler 7 Punkte nach vorne brachte. Der überragend spielende BBG’ler Guillermo de la Puente (30 Punkte und 27 Rebounds) antwortete im Gegenzug ebenfalls mit 5 aufeinander folgenden Punkten, sodass der Rückstand zur Pause dann mit 37:41 wieder nur drei Punkte betrug.
 Leider war dann der Start ins dritte Viertel nicht so gut wie geplant, aber unter Fans ist ja bekannt, Basketball ist ein „Spiel der Läufe“. Der Düsseldorfer Vorsprung von 7 konnte durch 3 Distanztreffer und 6 Punkten am Korb zum Ende des Viertels auf 58:59 reduziert werden. Der reguläre Schlussakt hingegen gestaltete sich absolut ausgeglichen, die 1-3 Punkte-Führung wechselte ständig. In der letzten Minute lag Herford 2 Zähler vorne, der ehemalige BBG-Akteur Zvinklys verwarf zwei Freiwürfe, das Team um Josh Micheaux konnte diese Chance innerhalb von zwei Angriffen jedoch nicht nutzen, was wiederum den Düsseldorfern den Ausgleich ermöglichte. Den letzten Wurf konnten die ART Giants jedoch auch nicht unterbringen, und so ging es mit 79:79 in die Verlängerung. In der zusätzlichen Zeit schien das Spiel früh entschieden, durch schnelle Punkte und einen wichtigen 3er erarbeitete sich diesmal die BBG eine Führung von 7 Punkten. Unkonzentriertheiten sorgten jedoch zum wiederholten Mal für eine eklatante Freiwurfschwache mit nur einem Treffer bei 10 Versuchen in der letzten Minute. Die sehr starke Defense in dieser Phase ließ jedoch kaum noch Abschlüsse der Gastgeber zu, sodass ein kleiner Vorsprung am Ende gehalten werden konnte und den Sieg mit 91:88 brachte.
In großem Maße ausschlaggeben für den Erfolg war sicherlich die starke Reboundarbeit der BBG, 20 zu 10 offensive Rebounds ermöglichen viele zweite Wurfchancen, die auch gut genutzt wurden. Die gleiche Einstellung, gepaart mit einer guten 3-Punkte Quote, einer normalen Freiwurfausbeute sowie der Unterstützung unserer treuen Fans, machen Hoffnung gegen Münster am kommenden Wochenende.
Nach oben