Damen: Aufholjagd in Bad Driburg, Sieg gegen Marienfeld (44:55, 52:41)

 

 

BBG 19.11.2017, Damen 031

 

Am 3. März spielten die BBG-Damen auswärts gegen die Konkurrenz aus Bad Driburg. Doch gegen die stark aufspielenden Gastgeberinnen war nur schwer etwas zu holen. Mit nur 7 Spielerinnen versuchte man so gut es ging, den Heimvorteil der "Jahn" zu stören. Das ganze Spiel über lief man aber einem Rückstand hinterher, besonders im dritten Viertel kassierte man direkt zu Anfang des Seitenwechsels einen 11:2-Lauf des Gegners.
 
Nach einer dringenden Auszeit, in der wichtige spielerische Ansagen gemacht werden konnten, lief es dann doch ziemlich gut für die Damen. Es entstand ein ausgeglichenes Spiel, in dem es hin und her ging. Zum Ende des vierten Viertels konnte man auf eigener Seite sogar einen 12:0-Lauf verbuchen. Doch leider war das nicht genug, am Ende stand eine 44:55-Niederlage (8:19, 8:6, 12:22, 16:8). Trainer Benjemin Stratton: "Es ist schade, dass wir so wenig Spielerinnen hatten, wir alle wollten unbedingt eine vernünftige Revanche für das verlorene Hinspiel. Aber die Damen haben nochmal alles aus sich herausgeholt und sich wunderbar herangekämpft. Schade, dass sie nicht mit dem Sieg belohnt worden sind".
 
 
Sonntag war der Plan dann sehr konkret: Die Niederlage in Bad Driburg abhaken, einen lockeren Sieg gegen die BW Hawks aus Marienfeld einfahren (vorletzter Tabellenplatz) und einen schönen Restsonntag verbringen. Doch es stellte sich heraus, dass sich Marienfeld nicht so leicht schlagen lassen wollte. "Wir waren uns wohl etwas zu selbstsicher und hatten den lockeren Hinspiel-Sieg im Hinterkopf. Dazu kam, dass wir Sonntagmittags auswärts spielten, am vorletzten Saisonspieltag, wo die Luft meistens schon raus ist. Aber ich muss auf jeden Fall anmerken, dass Marienfeld sich im Laufe der Saison spielerisch wirklich gebessert hat. Wir waren alle überrascht!"
 
Und so wurde es statt eines klaren, dominanten Sieges ein krachvoller Kampf. Zur Halbzeit lag man mit gerade 6 Punkten vorne. Besonders das dritte Viertel wies auf, welchen Wochentag man erwischt hatte: Mit dem Ergebnis von nur 6:7 war es ein schwaches und chaotisches Viertel von beiden Mannschaften, in dem es aber körperlich zur Sache ging. Mehrmals mussten die Schiedsrichter schwierige Entscheidungen treffen, die mit Rangeleien im Spiel zu tun hatten. Doch glücklicherweise waren die Damen aus Herford in der Lage, ihre spielerische Überlegenheit ausreichend zu nutzen. Und somit konnte man am Ende einen doch relativ klaren Sieg mit 52:41(10:12, 18:10, 7:6, 17:13) einfahren.
 
Kommenden Samstag gibt es dann zur "Prime Time" um 19:00 Uhr in der Halle des Friedrichgymnasiums das letzte Saisonspiel der Damen, Zuhause gegen die Paderborn Baskets. "Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel! Und hoffen natürlich, dass wir zum Saisonende noch einmal für die harte Arbeit belohnt werden können."
 
Gegen Bad Driburg spielten: Julia Hupe (5), Jehona Alija (18), Jenny Töws (2), Viki Walla, Darja Wechter, Laura Biermann (20), Elif Özari
Gegen Marienfeld spielten: Julia Hupe (6), Lisa Brehm (2), Jehona Alija (12), Katha Hermann (4), Jenny Töws (14), Viki Walla (4), Elif Özari (6), Darja Wechter (4)
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